Marktforschung
Privatpatienten entwickeln Preisbewusstsein
Wie die aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) zeigt, liegt die Generikaquote bei Erstverordnungen in der PKV im Durchschnitt bei 65,0 Prozent und damit 16,3 Prozentpunkte höher als bei Versicherten, die diesen Wirkstoff bereits in der Vergangenheit bezogen haben. Während der Arzt bei Privatpatienten bei bereits bestehender Arzneimitteltherapie vielfach nicht vom Originalpräparat zum Generikum umstellt, greift er bei Erstverordnungen bevorzugt auf Generika zurück.
In der GKV werden dagegen fast alle Versicherten zwangsweise auf Generika umgestellt. Die Apotheken sind gesetzlich dazu verpflichtet, GKV-Versicherten das preisgünstigste Medikament zu einem Wirkstoff auszuhändigen, sofern der Arzt dies nicht explizit ausschließt.
Die Studie des WIP "Vom Originalpräparat zum Generikum - Wann erfolgt die Umstellung der Medikation bei Privatpatienten?" kann im Internet heruntergeladen werden: www.wip-pkv.de.









