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Kommunikation

Gesundheitskommunikation von übermorgen?

06.06.2008. Medizinische Beratung im Second Life präsentierte die Agentur WOK auf dem Hauptstadtkongresses "Medizin und Gesundheit" in Berlin.

In einem zehnminütigen Film "Edd Kewin. Eine kleine, kleine Narbe", präsentierte die Agentur WOK wie die Zukunft der Gesundheitskommunikation aussehen könnte. In dem Film, der exakt 20 Jahre später im Jahr 2028 spielt, schickt ein erfolgreicher Berliner Dramatiker seinen Avatar auf den Weg, um in der virtuellen Abbildung der Berliner Kliniklandschaft nach einem geeigneten Krankenhaus für eine anstehende Operation zu suchen. Avatare sind "virtuelle Stellvertreter" realer Menschen, die sich in dreidimensionalen Internetwelten wie beispielsweise dem Second Life bewegen.

Aufgrund der Empfehlung einer "Avatarfreundin" besucht der Dramatiker-Avatar eine Berliner Klinik, lässt sich von dem zuständigen Chefarzt(-Avatar) beraten, sich unter anderem Wundschmerz und Narben simulieren und leitet schließlich die Buchung des OP-Termins für seinen "Meister", den leibhaftigen Dramatiker, ein. Der Chefarzt-Avatar heißt und spricht wie Prof. Dr. med. Jan Langrehr, Chefarzt der Abteilung für Visceralchirurgie am Waldkrankenhaus Spandau. Professor Langrehr hat dieses Vorhaben medizinwissenschaftlich betreut.

Dieser - nicht immer bitterernste - Film spielt in der Realität sowie der "echten" Second Life-Welt. Er wurde produziert von der auf die Gesundheitswirtschaft spezialisierten PR-Agentur WOK und umgesetzt von den Berliner Spezialisten für dreidimensionale Internetinhalte "YOUin3D.com", die auch für das Projekt BERLINin3D verantwortlich zeichnen. Regie führte Christian Asbach.

Inhaltlich geht das Projekt auf die Idee der drei Begründer von "ConceptHealth" zurück: Die Ärzte Dr. Markus Müschenich, Dr. Dirk Richter und Dr. Pascal Scher. "ConceptHealth" ist ein Brainpool zur Zukunft unseres Gesundheitswesens.

Einen Trailer von "Edd Kewin. Eine kleine, kleine Narbe" gibt es unter

www.agentur-wok.de