Rezeptprämie von Easy-Apotheke zulässig
06.02.
Erstmals hat ein Berufsgericht für Heilberufe Zugaben auf verschreibungspflichtige Arzneimittel für zulässig erklärt. Streitpunkt war die Easy-Rezept-Prämie der Easy-Apotheke, bei der Apothekenkunden für jedes Arzneimittel auf einer Verschreibung einen Einkaufsgutschein im Wert von einem Euro erhielten. Eingeleitet hatte das Verfahren die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz. Sie hatte einen Antrag auf Eröffnung eines berufsrechtlichen Verfahrens gegen einen Easy-Apotheker gestellt.
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Internet als Informationsquelle
03.02.
Das Informationsverhalten ist laut der OTC-Studie von Nielsen im Zeitvergleich erstaunlich stabil. Mehr als ein Viertel der Befragten informiert sich regelmäßig über gesundheitsrelevante Themen, 63 Prozent zumindest manchmal. Dabei gewinnt das Internet als Informationsquelle weiter an Attraktivität: Inzwischen gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, das Internet zu nutzen, um sich über gesundheitsrelevante Themen zu informieren (2008: 38 Prozent). mehr
Apothekenversandhandel wächst schneller als die Vor-Ort-Apotheke
02.02.
Fast 3.000 Apotheken in Deutschland haben eine Versandhandelserlaubnis. Insgesamt erzielen sie einen Umsatz von rund 1,3 Mrd. Euro – Tendenz steigend. Das große Geschäft machen aber nur Wenige: Schätzungen zufolge entfallen mehr als 90 Prozent des Umsatzes auf etwa 50 Versandapotheken, viele davon aus dem Ausland. mehr
Arzneimittelausgaben sinken 2011 um 2,8 Prozent
01.02.
Die effektiven Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2011 um 2,8 Prozent oder 800 Millionen Euro auf 27,1 Milliarden Euro gesunken. Zieht man davon die auf 1,4 Mrd. Euro geschätzten Einsparungen aus den unveröffentlichten Rabattverträgen der Kassen ab (gemeldet 2010: 1,3 Mrd. Euro), sind die Ausgaben sogar noch weit geringer. Diese Werte berechnete der Deutsche Apothekerverband (DAV). mehr
Gesundheitsministerium steht zur Arzneimittelreform
31.01.
Das Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das unter anderem eine Aufweichung der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel sowie die Einschränkung von Arzneimittelrabattverträgen vorsieht, hat das Gesundheitsministerium verärgert. Das sieht keinen Änderungsbedarf. mehr
"Der Tiger wird zum Bettvorleger"
30.01.
Der AOK-Bundesverband hat die Pläne für eine Aufweichung der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel und die Einschränkung von Arzneimittelrabattverträgen scharf kritisiert. "Das jetzt bekannt gewordene Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion liest sich wie eine Wünsch-dir-was-Liste der Pharmaindustrie und der Apotheken-Lobby", kritisiert Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes.
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Ersatzkassen bauen Marktführerschaft aus
27.01.
Durch die Fusionen der DAK mit der BKK Gesundheit und der BKK Axel Springer ist die Zahl der Mitglieder bei den Ersatzkassen um rund eine Million Mitglieder auf über 19 Millionen angewachsen. Zusammen mit den Familienmitversicherten sind jetzt rund 25,6 Millionen Menschen bei den Ersatzkassen versichert. Damit konnten die Ersatzkassen ihren Vorsprung im Marktanteil von 35,8 Prozent auf 37,2 Prozent ausbauen. mehr
„Bei dieser Machtfülle braucht es Verantwortung und Augenmaß"
26.01.
Mit den am Montag dieser Woche gestarteten Verhandlungen über Erstattungsbeträge innovativer Arzneimittel beginnt ein Systemwechsel im deutschen Gesundheitswesen. Doch was auf den ersten Blick nach gleichberechtigen Verhandlungen auf Augenhöhe aussieht, birgt für den Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) gewaltige Tücken und Probleme. Denn ein Partner, der GKV–Spitzenverband, entpuppt sich als gleicher als der andere. mehr
Bevorstehende Patenausläufe gewinnversprechend für Generikahersteller
25.01.
Aufgrund des Auslaufens der Patente wichtiger Blockbuster-Medikamente und den Bemühungen von Regierungen und Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen weltweit für eine angemessene Kosteneindämmung, kann der Weltmarkt für Generika in den nächsten Jahren mit einem starken Wachstum rechnen. Zudem wird sich die Balance bezüglich Gesundheitskosten und Verkaufsumsätze von den Industrieländern zu den aufstrebenden Märkten, wie Indien, China, Brasilien, Russland, Türkei und Südkorea verschieben, in denen weiterhin enorme Potentiale unausgeschöpft bleiben.
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Privatpatienten entwickeln Preisbewusstsein
24.01.
Privatpatienten, die eine längerfristige Arzneimitteltherapie erhalten, beziehen in den meisten Fällen weiterhin ihr gewohntes Medikament, auch wenn Generika verfügbar sind. Insbesondere direkt nach Ablauf des Patentschutzes machen viele PKV-Versicherte von der
Möglichkeit Gebrauch, beim gewohnten Originalpräparat zu verbleiben. Dies ist Ausdruck einer verlässlichen Versorgung. Privatversicherte
sind aber auch zunehmend offen für eine preisbewusste Arzneimittelversorgung.
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